Das Wappen des Drachenordens (zurück zur Startseite)Friedewald von Schneidewind

Draco des Amtes Neckarau

Seiner Majesthät Kaiser Sigismunds höchst-persönlicher Beauftragter 
zur Bekämpfung des Vampyrunwesens in dero östlichen Provinzen

Draco ist wie »Dracula« der Titel eines Ritters des Drachenordens, dessen Signet oben abgebildet ist. 
Zu diesem ordo draconis, auch societas draconia genannt, gehörten so erlauchte Herrschaften wie Vlad Țepeș oder Oswald von Wolkenstein.

Der Orden war 1418 gegründet worden von Sigismund von Luxemburg (1368-1437, ungarischer König ab 1387, deutscher König ab 1410, Kaiser ab 1433).

Neckarau gehört seit 1284 zur Kurpfalz. Im 15. Jahrhundert war Neckarau wegen der idealen Lage am Rhein als Handelsplatz begehrt und wurde zu einem der größten und reichsten Dörfer der Region. 1496 kam Neckarau zum kurpfälzischen Oberamt Heidelberg. 1899 wurde Neckarau – als damals größtes badisches Dorf – zu Mannheim eingemeindet. Der berühmte Ritter, Sänger und Komponist Oswald von Wolkenstein hat Neckarau als Zwischenstation erwähnt, 1428 in seinem Lied O Pfalzgraf Ludewig am Rhein.


Beim 4. Kongress der Dracula-Society im November 2005 in Laubach gewann Friedhelm Schneidewind mit diesem Charakter den Kostümwettbewerb (Bild links; mehr Bilder); seit 2015 besitzt er eine Mittelalterharfe, deren Kopf dem Wappen des Drachenordens nachempfunden ist (Bild rechts; mehr Bilder).




Friedhelm Schneidewind als Friedewald von Schneidewind beim Kostümwettbewerb 2005

Das Kampflied des Friedewald

Ich trage Schwerth und Hammer hier
nicht nur als schiere Gürtelzier,
sondern um die Diener des Bösen
und uns von ihnen zu erlösen.

Ich will das Land von diesen Creaturen
befreien, und so folg’ ich ihren Spuren.

Ich will versuchen, des Bösen Walthen
zu mindern, seine Diener auszuschalten,
und so treib’ ich ihnen vor Beginn der Nacht
einen Pfahl ins Herz, wie man’s mit Vampiren macht!

Ich schwör bey meinem wahren Namen,
dem dunklen Trachten keinen Weg zu bahnen,
und nie mein Wider-Spruch erlahm’,
dass Gut und Böse nur ein Wahn!

 

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Vor der Burgruine Vellenberg (in Goetzens nahe Innsbruck), wo Oswald von wolkenstein 1427 gefangen war, mit romanischer Harfe, 29. Mai 2018