Friedhelm Schneidewind mit böhmischer Harfe, Tolkientag Geldern, 2014

Friedhelm Schneidewind

Musiker, Barde, Komponist

Schauspieler, Regisseur, LARP-Spieler

Bilder als MusikerBilder beim LARP

Tonaufnahmen als BarockmusikerAufnahmen als Mittelalter-Sänger
Musikvideos
Musikalische Mitwirkung bei Tonträgern und VideosInstrumente

NEU: Videos vom Harfensommer 2016 · Mittelalterlicher Ensemblekurs bei Elisabeth Pawelke

2015 Mitwirkung mit Gesang, Bassflöte und Drehleier bei der CD FÜR UND FÜR der ERLENTOCHTER
Hörprobe 30 Sek. (Ausschnitt), Web-Qualität, MP3, 470 KB

– 2014 Mitwirkung mit Gesang als Oswald von Wolkenstein mit CONVENTUS TANDARADEY beim Film »Margarete von Schwangau« von Elisabeth Wintergerst

Friedhelm Schneidewind mit Drehleier, Tolkientag Geldern, 2014
  • AKABIS (eigenes Bildungsinstitut)

»Er ist Theaterautor, Radiomoderator, Musiker und verarbeitet entsprechend phantastische Themen auf ganz unterschiedliche Weise. Im musikalischen Bereich gilt er als großer Interpret der historischen Aufführungspraxis.«
Vorwort zur Festschrift für Friedhelm Schneidewind, hrsg. von Oliver Bidlo, Julian Eilmann und Frank Weinreich: Zwischen den Spiegeln. Neue Perspektiven auf die Phantastik. Essen, Oktober 2011

BUCH 2014: Schneidewind, Friedhelm; Steimel, Heidi (Hrsg.): Musik in Mittelerde
Edition STEIN UND BAUM im Verlag der Villa Fledermaus, Band 4, Saarbrücken 2014

»... allen musikalisch interessierten Lesern zu empfehlen, die die englische Version noch nicht gekauft haben.«
(Allan Turner, Hither Shore 11, »Nature and Landscape in Tolkien – Natur und Landschaft in Tolkiens Werk«, 2015)

Musik macht Friedhelm Schneidewind u. a. seit 2013 im Duo BARDENSANG UND ZAUBERKLANG und seit über 20 Jahren mit dem Mittelalter-Ensemble CONVENTUS TANDARADEY, als Solobarde bei Tafeleyen und Mittelalterfesten sowie in verschiedenen musikalischen Rollen, etwa als Oswald von Wolkenstein; auch leitet er Musik-Workshops und gibt Blockflöten- und Drehleier-Unterricht. Schneidewind ist Fachkraft für Arbeitssicherheit (FaSi/FAS/SiFa – Prospekt/Portfolio).

»... Wolkenstein-Lieder etwa lebendig durch ... den ›Barden‹ Friedhelm Schneidewind, der, als Oswald gewandet, im Heidelberger Schloss auftritt und die Lieder ›wie sie zu Oswalds Zeit geklungen haben könnten‹ vorträgt.«
(Johannes Spicker in seinem Buch »Oswald von Wolkenstein. Die Lieder«, Berlin: Erich Schmidt 2007, S. 30)

Schneidewind singt und spielt Blockflöten, Schalmeien, Rauschpfeifen, Drehleier, Fidel, Rebec, Orgel, Spinett und seit kurzem Harfe (bis 2010 auch Dudelsack; dies macht ihm seither sein Knochenmarkkrebs unmöglich). Er publizierte u. a. ein Video, eine Musikkassette und zwei Liederhefte – »Tandaradey« (1997) und »Liebe und Tod« (1998) – und produzierte mehrere CDs und DVDs. Er hat auch Erfahrung im Notensatz.

Schneidewind unterrichtet seit seinem 10. Lebensjahr Blockflöte, zeitweise arbeitete er als Organist und Chorleiter. Einige Jahre spielte er in Streichorchestern, Streich- und Blockflötenquartetten und leitete von 1986 bis 1989 das Barockensemble »Ensemble Lindale«, u. a. war er mit Geige und Bratsche beteiligt an Aufführungen von Brandenburgischen Konzerten, dem Doppelkonzert d-moll, dem »Musikalischen Opfer« und der Suite Nr. 3 D-Dur von Bach, Konzerten von Bartok, der »Simple symphonie« von Britten, der Streicherserenade E-Dur von Dvořák, »Aus Holbeins Zeit« von Grieg, Orgelkonzerten und Concerti grossi von Händel, dem Kaiserquartett von Haydn, der »Kleinen Nachtmusik« von Mozart sowie Kanon und Gigue von Pachelbel und als Flötist u. a. bei den Kantaten »David und Goliath«, »Hasenkalender«, »Till Eulenspiegel« und »Die Bremer Stadtmusikanten« von Günther Kretzschmar.

Seit seinem 6. Lebensjahr sang Schneidewind regelmäßig in Chören, seit etwa 20 Jahren nur noch in Projektchören, u. a. »Cantate Domino« (Scheidt), »Alles was ihr tut« (Buxtehude), »Laudate Jehovam« (Telemann), »Johannes-Passion« und »Acis und Galathea« (Händel), »Carmina burana« (Orff), »West Side Story« (Bernstein, Chorfassung mit Orchester), »Die Vogelhochzeit« (Dieter Wellmann) und »Introduktion, Psalm XI und Hymnus« (Thomas Daniel Schlee); zuletzt bei der Sommerkademie Blieskastel 2014 die »Missa Omnium Sanctorum« von Jan Dismas Zelenka.

Seine musikalische Ausbildung erhielt Schneidewind u. a. beim Staats- und Domchor Berlin, bei Franz-Josef Dautzenberg (Trier: Violine), KMD Ekkehard Schneck (Trier: Orgel), Kantorin Sophie Mayer (Völklingen) und Prof. Volker Hempfling (Vorbereitungsseminar für die kirchenmusikalische D-Prüfung als »Hilfskirchenmusiker«).

Weitergebildet hat er sich seither in Workshops und Seminaren u. a. bei Martin Folz (Chor), Monica Sproß (Stimmbildung), Peter Rabanser (Gesang, Ensemble), Marco Ambrosini, Friedhelm Capelle, Ian Harrison und Elisabeth Pawelke (Ensemble), Lucia Mense (Mittelalterliche Improvisation), Rainer Pauli, Helmut Gotschy, Riccardo Delfino und Konstanze Kulinsky (Drehleier), Riccardo Delfino, Elisabeth Pawelke, Sabine Stutz, Annemarie Fritz, Magdalena Saringer, Christine Leibbrand-Kügerl und Sarah Metzler, Jane Achtman und Susanne Ansorg (Fidel), Jürgen Ross (Dudelsack) sowie Marc Lewon und Uri Smilanski (Theorie der Mittelaltermusik und Ensemble-Kurse); seit 2013 nimmt er Harfenunterricht bei Daniela Osietzki alias Erlentochter.

– mehr zu den einzelnen Weiterbildungen

Instrumente von Friedhelm Schneidewind –

Aussagen zur Aufführungspraxis, die Schneidewind teilt und die sein musikalisches Wirken prägen


Prospekt von CONVENTUS TANDARADEY
4 Seiten A 4, zu falzen auf Lang-DIN, PDF

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Als Schauspieler und Regisseur war Schneidewind in dem vampiresken Schauspiel »Carmilla« aktiv, das er mit seiner früheren Frau Ulrike nach der gleichnamigen Geschichte von Sheridan LeFanu geschrieben und inszeniert hatte und mit dem beide von 1994 bis 2000 bundesweit und im Ausland erfolgreich auf Tournee waren (1995 Georgien, 1996 Rumänien). Das Stück wurde bisher nachgespielt von den Theatern BRETTHUPFERL (Pforzheim, 1997), Theater Akteur (Mechernich, 2007) und der Jugend-Musik- und Kunstschule Maintal e. V. (September 2010).

Schneidewind ist u. a. bei Live-Rollenspielen bekannt als Amadeus Contraquies, Friedewald von Schneidewind, Buttadeus der Vampir, Curulinduin der Barde und Bunting der Barde sowie als Fealin Surkil, Barde und Bogenschütze aus dem Dritten Zeitalter von Mittelerde. In der heutigen Zeit ist Schneidewind Mitglied im Deutschen Feldbogen-Verband und war mehrere Jahre aktiv in der Schützengesellschaft Seckenheim 1896.


Zwischen den Spiegeln: mehr zum Buch und zum Titelbild

mehr zur Festschrift von 2011
für Friedhelm Schneidewind
und zum Titelbild von
Anke Eißmann

Auszug aus dem Vorwort der Festschrift

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